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Der Vertrag zur Erarbeitung eines städtebaulichen Masterplanes für die Kölner Innenstadt wurde am 21. August 2007 durch den Verein 'Unternehmer für die Region Köln e.V.', das renommierte Planungsbüro AS&P - Albert Speer und Partner GmbH sowie den Oberbürgermeister der Stadt Köln unterzeichnet. Dem Verein als Auftraggeber des Masterplanes gehören namhafte Firmen aus dem Kölner Raum an, die sich zusammengeschlossen haben, um die Erarbeitung der für die Gesamtstadt wichtigen Entwicklungsleitlinien zu finanzieren. Das Engagement wird von der Verwaltung und dem Rat der Stadt Köln unterstützt. Sowohl Rat als auch Verein haben großes Interesse daran, dass sich die Entwicklung der Stadt im Rahmen eines qualitativ anspruchsvollen wie verbindlichen Rahmens vollzieht. Wie in der Absichtserklärung des Vereins 'Unternehmer für die Region Köln' nachlesbar, kann nur ein stadtentwicklungspolitisches Denken, das über das einzelne Projekt bzw. über kurze Zeitachsen hinausreicht, der Stadt die räumliche Qualität zurückgeben, die sie nach der kompletten Zerstörung am Ende des Zweiten Weltkrieges nicht wieder zurück gewonnen hat.
Im Zuge des immer stärker werdenden Wettbewerbes zwischen den Regionen Europas muss sich auch die Stadt Köln erstklassigen städtebaulichen Ansprüchen für Ihre Zukunftsgestaltung stellen. Köln leidet seit langem darunter, dass kein schlüssiges und verbindliches städtebauliches Gesamtkonzept für die Innenstadtentwicklung existiert. Die Innenstadt stellt sich in vielen Teilbereichen ungeordnet, zerrissen und damit für Bürger wie Gäste wenig attraktiv dar. Neben dem Dom und romanischen Kirchen prägen vielfach Baulücken, heterogene Gebäudeabfolgen, eine vielfach nur durchschnittliche Architektur, ungastliche Plätze und Gestaltungs- und Pflegemängel im öffentlichen Raum das Stadtbild. Köln präsentiert sich weit unter Wert. Städtebauliche Missstände werden insbesondere im Bereich der Nord-Süd-Fahrt sowie auf der Ost-West-Achse - beides Herausforderungen der Zukunft - deutlich.