Direkt zum Inhalt

Direkt zur Navigation

Haupt Navigation

Service Navigation

Schellsuche
Masterplan Köln InnenstadtUnternehmer der Stadt Köln e.V.Stadt Köln
Impressionen Stadtraum Rhein

1. STADTRAUM RHEIN

Der vorgegebene Perimeter für die Bearbeitung des Masterplans sieht die Betrachtung beider Innenstadthälften vor. Die angestrebte Lesbarkeit, Funktion und Wirkung beider Uferseiten als ein Stadtraum bedeutet, dass das Erscheinungsbild des Flussraums, seine Qualität als Raum für Wohnen, Arbeiten und Freizeit und die Qualität seiner verkehrlichen und verbindenden Elemente künftig von zentraler Bedeutung sein werden. Der Auftakt für die künftige integrierte planerische Behandlung dieses Raums ist durch die Projekte Boulevard Rhein und Rheinboulevard gegeben.

Allein im Kern des innerstädtischen Rheinraumes, d.h. im Bereich Deutzer Brücke/ Severinsbrücke queren täglich über 110.000 Fahrzeuge den Rhein, zusammen mit der Zoobrücke nahezu 220.000 Fahrzeuge und im Konzert von Mülheimer Brücke und Rodenkirchener Brücke beläuft sich die Zahl der Fahrten auf über 370.000 pro Tag. Die Uferstraße wirkt dabei als Querverschieber und Autobahnzubringer für rund 45.000 Fahrzeuge pro Tag.

Der Kölner Hauptbahnhof als nationales und internationales Drehkreuz des schienengebundenen Personenverkehrs aber auch als wichtigster Bahnhof für die Region Köln ist in Spitzenzeiten an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit. Der Bahnhof Köln Messe/Deutz hat bereits entlastende Wirkung auf den Hauptbahnhof und nimmt wichtige Nord-Süd-Verkehre des ICE-Netzes auf. Um die Position der Stadt Köln als zentrales Schienendrehkreuz zu verbessern und zu sichern, ist zu überlegen, inwiefern beide Bahnhöfe (Hauptbahnhof und Köln Messe/Deutz) intelligent und effizient zu einem Bahnhofssystem verbunden werden können.

Die in den kommenden Jahren anstehenden Brückensanierungen sollten als Jahrhundertchance und Katalysator für die gestalterische und funktionale Verbesserung des Stadtraums Rhein genutzt werden. Die räumliche Abgrenzung des Interventionsraums bezieht daher in ihrer Ost-West-Ausdehnung alle Vorlandbrücken und Auffahrbauwerke ein. Die Zoobrücke sollte in ihrer axialen Ausrichtung zum Inneren Grüngürtel mindestens den nördlichen und die Südbrücke den südlichen Gegenpol des Interventionsraums bilden.

Während die Stadtkante des linken Rheinufers städtebaulich und architektonisch bis auf wenige Lücken (Brückenköpfe, Breslauer Platz ...) räumlich ausgebildet ist, sollte die Frage des künftigen Umgangs mit Art und Maß der Ufer begleitenden Verkehre und die Gestaltung und Nutzung der Uferbereiche untersucht werden. Das in Realisierung stehende Projekt Rheinauhafen sollte in dieser Gesamtbetrachtung Berücksichtigung finden.

Die Freiraumgestaltung des rechtsrheinischen Uferbereichs ist durch die Existenz des Rheinparks und den in Realisierung stehenden 1. Preis des Wettbewerbs Rheinboulevard weitestgehend gesichert. Im Sinne einer Erkundung und Sicherung langfristiger Chancen und Möglichkeiten sollen die beiden Hafengebiete als städtebauliche Pole der innerstädtischen, rechtsrheinischen Ufer- und Stadtsilhouette unbedingt in eine gesamthafte Betrachtung einbezogen werden.

© Stadt Köln · Unternehmer für die Region Köln e.V.Impressum