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Kölns Stadtgrundriss bildet mit seinen Ring- und Radialelementen sowie seiner besonderen Lage am Fluss nahezu das Idealmodell einer europäischen Stadt. Die innere Erneuerung der Innenstadt soll primär von diesen großen und signifikanten Stadträumen ausgehen und nicht Planquadrat für Planquadrat bzw. Parzelle für Parzelle erfolgen.
Im Gegensatz zum flächendeckenden Idealplan aus einem Guss, konzentriert sich der städtebauliche Masterplan der Kölner Innenstadt im Wesentlichen auf Aussagen zu diesen Teilräumen sowie zu ihrer Vernetzung. Die zentralen Teilräume des Masterplans, die so genannten Interventionsräume, erlauben sowohl zeitlich als auch räumlich eine schrittweise Umsetzung von Projekten und Maßnahmen. Insgesamt entsteht so ein fortschreibungsfähiges Dokument, das auf dem Wege der Umsetzung Spielräume für Modifikationen eröffnet.
Dabei bieten insbesondere die Schnittflächen besondere Synergieeffekte bzw. Chancen für mögliche wirkungsvolle und impulsgebende Eingriffe.
Insgesamt ergeben sich sieben Vertiefungsbereiche:
- Bahnhofssystem
- Nord-Süd-Fahrt Kernbereich
- Ost-West-Achse Kernbereich
- Südliche Innenstadterweiterung
- Universität zu Köln
- Deutzer Hafen
- Mülheimer Hafen.
Im Zuge der Bearbeitung wurde der Begriff der Leitprojekte für Gegenstände gewählt, die nicht nur von besonderer Dringlichkeit sondern auch von hoher Zeichenhaftigkeit für die Arbeit an der Umsetzung des Masterplans sein könnten.
Teilweise sind diese Projekte bereits auf dem Wege der Umsetzung und sollen durch städtebauliche Elemente des Masterplans ergänzt und im Sinne der Interventionsräume gefördert werden. Damit wäre die Umsetzung erster Bausteine des Masterplans anschaulich und Meilenstein für Meilenstein ablesbar.
Folgende 16 Leitprojekte wurden definiert:
- Breslauer Platz
- Umfeld Bahnhof Deutz
- Opernquartier
- Umfeld Aachener Weiher
- Rudolfplatz
- Neumarkt
- Brückenkopf Heumarkt
- Brückenkopf Deutzer Freiheit
- Ehemaliges Großmarktareal
- Universität im Inneren Grüngürtel
- Severinsbrücke Brückenkopf linksrheinisch
- Severinsbrücke Brückenkopf rechtsrheinisch
- Ebertplatz
- „Haus des Rheins“
- Eifelwall
- Barbarossaplatz.