Die Erkundungsphase

Für viele Bereiche der Innenstadt liegen verbindliche oder informelle Planungen vor. Zahlreiche Projekte sind auf den Weg gebracht oder befinden sich in der Umsetzung. Grundsätzlich orientiert sich der Masterplan an bestehenden Leitlinien und Strategien. Die Mehrzahl der bereits behandelten Themen bewegt sich auf der Ebene der städtebaulichen Planung oder im Maßstab der Quartiersplanung.

Da der Masterplan großräumige Leitlinien definiert und künftige Interventionsräume behandelt, ist davon auszugehen, dass viele Planungen nahezu vollständig kompatibel sein werden. Verkehrliche Fragestellungen sind nicht nur in größerem Umfang als erwartet zu Tage getreten, sie stehen teilweise sogar im Vordergrund der Bearbeitung.

Die Sicherung und Optimierung der Leistungsfähigkeit des lokalen Verkehrssystems ist von zentraler Bedeutung und teilweise die Voraussetzung für die Lösung städtebaulicher Missstände. Auch der Blick auf das regionale Verkehrssystem wird in Bezug auf die Bewertung künftiger Spielräume und vorhandener Reserven der Innenstadt von Bedeutung sein. Die besondere geographische Lage Kölns bedingt, dass sich die raren Rheinquerungen auf den Stadtraum konzentrieren und damit Verkehre anziehen, die ihre Quellen und Ziele weit außerhalb der Innenstadt haben. Im Vordergrund der Masterplanbearbeitung steht daher die gleichzeitige Betrachtung von Fragen des Städtebaus, der Verkehrsplanung und der Freiraumgestaltung.

Im Zuge der Erkundungsphase wurden innerhalb des Untersuchungsraums sieben Teilräume definiert, die in der folgenden Phase vertiefend untersucht werden sollen. Alle Räume wurden in den vergangenen Jahrzehnten in Bezug auf Erscheinungsbild und Atmosphäre stark vernachlässigt bzw. unterschätzt. Die Interventionsräume bilden in ihrem Zusammenwirken das Gerüst des Masterplans. Die Perimeter sind dabei zunächst als Informationsräume zu verstehen. Es ist nicht das Ziel, die Räume flächendeckend zu bearbeiten, sondern besondere Vertiefungsbereiche und ggf. auch künftige Projekte zu erkunden.

Die besonderen stadträumlichen Merkmale Kölns, mit denen sich die Stadt markant von anderen Großstädten unterscheidet, bestehen in der besonders großzügigen Dimension und künftigen gestalterischen und räumlichen Qualität der drei großen Freiräume Stadtraum Rhein, Ringe und Innerer Grüngürtel.

Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation des Masterplans.

Folgende Interventionsräume wurden definiert:

Große Stadträume

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Die zentralen Stadtachsen

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Die entwicklungsbedeutsamen Stadtbereiche

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Synoptische Betrachtung

Das Bild der 'Überlagerung aller Interventionsräume' gibt Aufschlüsse über erste Vertiefungsbereiche und deren räumliche Verteilung bzw. Konzentration. mehr...

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