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Impressionen Innerer Grüngürtel

3. INNERER GRÜNGÜRTEL

Im Gegensatz zum bis heute überlieferten Bild der Ringe entspricht die bestehende räumliche und qualitative Ausbildung des Inneren Grüngürtels weder dem Bild seines ursprünglichen Planes noch dem Bild einer späteren planerischen Revision. Der Innere Grüngürtel ist heute ein Gebilde geprägt aus baulichen Fragmenten seiner Entstehungszeit, durch Sicherungsmaßnahmen der Landschaftspflege und durch punktuelle bauliche Eingriffe der Nachkriegszeit. Der vorgeschlagene Perimeter nimmt im Wesentlichen die Konturen der umgebenden baulichen Kanten im Bereich der Inneren Kanalstraße auf. Im Bereich von Universität und Großmarktareal/Südliche Innenstadterweiterung werden Flächen miteinbezogen, bei denen eine Überprüfung der maximal möglichen Breite des Freiraums sinnvoll erscheint. Dies könnte beispielsweise durch einen ökonomischeren Umgang mit den bebaubaren Flächen und der baulichen Dichte möglich werden.

Eine Besonderheit des Grüngürtels ist seine Erschließungsgunst durch den Öffentlichen Personennahverkehr. Die beiden bestehenden Bahnhöfe und zwei mögliche weitere Bahnstationen im Bereich der Aachener Straße und am Bonner Wall (Entwicklungskonzept Innenstadt, EKI) sollten vor dem Hintergrund dieser Qualität mit in die Betrachtung des Inneren Grüngürtels einbezogen werden.

Ähnlich dem Interventionsraum der Ringe wird die Anbindung des Inneren Grüngürtels an das Rheinufer von besonderer Bedeutung sein. Auch wenn insbesondere am südlichen Ende des Grüngürtels derzeit die Option einer großzügigen Öffnung unsicher ist, sollte auch dieser Bereich mittels eines Testentwurfs erkundet werden.

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