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Masterplan Köln InnenstadtUnternehmer der Stadt Köln e.V.Stadt Köln
Impressionen Kernzone

6. KERNZONE

Der Interventionsraum besteht aus einer Überlagerung bedeutsamer Innenstadtrundgänge: - Via Culturalis - Via Sacra - Kulturdiagonale - Einkaufsrundgang sowie der Archäologischen Zone.

Die vertikale und kompakte Schichtung der Einrichtungen von Kultur, Geschichte, Kommerz und auch Wohnnutzungen ist eine Besonderheit der Kölner Innenstadt und sollte daher in ihrer Einmaligkeit erhalten bzw. gefördert werden.

Dominiert wird dieser Raum durch die bestehenden Fußgängerzonen Hohestraße, Schildergasse und Breite Straße mit Besuchermengen bis zu 17.000 Personen pro Stunde. Insbesondere die Schildergasse zählt zu den besucherstärksten Einkaufsstraßen Deutschlands. Derzeit sind schon Tendenzen zu erkennen, welche die Linearität dieser Zonen hin zu einer flächigeren Entwicklung erkennen lassen. Diese Tendenzen gilt es sorgfältig zu steuern, so dass die Vielfältigkeit der Kernzone erhalten bleibt und eine Aufwertung der heutigen Hinterhofzonen erfolgt.

Die Peripherie dieses Raums ist - mit Ausnahme des Rheinufers und des so genannten Bankenviertels – überwiegend geprägt durch eine Kette teilweise einfacher Stadtquartiere.

Während der östliche Raum der Innenstadt den Charakter eines Entrées besitzt (Schiffsanleger, Bahnhofsplatz, Domumfeld, Heumarkt) fehlen in Richtung Westen weitere markante und gut auffindbare Anziehungspunkte. Hier könnten vor allem der Bereich des Hohenzollernrings sowie der Rudolfplatz im Sinne einer intensiveren und homogeneren Belebung als westlicher, urbaner Gegenpol und Anziehungspunkt wirken.

Das zentrale Segment der Ost-West-Achse bildet den südlichen Rand, der mit Rudolfplatz, Neumarkt und Heumarkt ebenfalls bedeutsame Eingangsfunktionen zur Innenstadt anbietet. An diesen Rand legt sich auch das Rautenstrauch- Joest- Museum als südlicher Pol der Kulturdiagonale.

Zum Bankenviertel, dem nördlichen Rand der innerstädtischen Einkaufszone, bildet die Achse Zeughausstraße – Komödienstraße mit dem Stadtmuseum den Übergangsbereich.

Der vom Stadtplanungsamt der Stadt Köln definierte Rundgang der so genannten Via Sacra, überlagert bzw. kreuzt diesen Raum. Im Sinne einer Erkundung der individuellen Lesbarkeit der einzelnen Rundgänge im Konzert des teilweise überinstrumentierten öffentlichen Raums, ist die überlagernde Betrachtung von besonderer Bedeutung. Dies könnte insbesondere auch die Erfahrbarkeit und Auffindbarkeit der Sakralbauten fördern.

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