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Nord-Süd-Fahrt und Ost-West-Achse legen sich als zentrale Innenstadtarterien und Durchmesserstraßen in Form eines Achsenkreuzes über den Kern der Innenstadt. Die Nord-Süd-Fahrt spannt sich hierbei gewissermaßen als Sehne in den Bogen der Ringe. Sie stellt zusammen mit der Inneren Kanalstraße (Innerer Grüngürtel) und der Rheinuferstraße (Stadtraum Rhein) eine der wichtigen Nord-Süd Verbindungen dar. Sie ist, wie auch die anderen, stark durch Durchgangsverkehr geprägt. Hierbei ist sie die einzige Verkehrsachse, welche die Innenstadt mittig durchquert und somit nicht nur wichtigen verkehrlichen, sondern auch besonderen städtebaulichen Ansprüchen genügen muss.
Als Relikt der autogerechten Stadt bedarf ihre derzeitige Dimensionierung einer kritischen Betrachtung hinsichtlich einer zukünftigen maßstäblichen Anpassung an den Stadtraum.
Der Untersuchungsraum der Nord-Süd-Fahrt besteht aus einem engeren und einem weiteren Untersuchungsbereich. Während sich der engere Bereich durch die Überlagerung mit dem Perimeter der Kernzone definiert - in diesem engeren Bereich bildet sich unter anderem auch das so genannte „Opernquartier“ ab – erstreckt sich der weitere Untersuchungsraum bis an die Ringe.
Ein wichtiges Betrachtungsfeld des Untersuchungsraums der Nord-Süd-Fahrt ist ebenso die Sicherstellung der Erreichbarkeit der angrenzenden Parkbauten sowie der Wohn- und Geschäftsgebäude.
Das Opernquartier wurde als einer der zentralen Vertiefungsbereiche berücksichtigt. Unter Einbeziehung des Wettbewerbsergebnisses „Bühnen Köln am Offenbachplatz“ wird das Quartier sowohl als Quartiersbaustein an der Nord-Süd-Fahrt als auch als Baustein des Interventionsraums Kernzone untersucht.