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Während sich die Nord-Süd-Fahrt in den Bogen der Ringe einspannt, durchquert die Ost-West-Achse den gesamten Stadtkörper und bildet damit die einzige und zentrale verkehrliche Verklammerung der beiden Innenstadthälften. Im Sinne des angestrebten Bildes eines Rheins als neue Mitte wird die Qualität dieser Verbindungsachse von zentraler Bedeutung sein.
Von der LANXESS arena im Osten bis hin zum Aachener Weiher mit dem Museum für Ostasiatische Kunst im Westen, quert der Interventionsraum das Untersuchungsgebiet des Masterplans. Entlang dieses Bandes reihen sich bedeutsame innerstädtische Brennpunkte auf wie der Brückenkopf an der Deutzer Freiheit, Heumarkt, Neumarkt, Rudolfplatz und der Raum um den Aachener Weiher. Entlang dieser Achse verkehren derzeit die am stärkst belasteten Stadtbahnlinien, die wiederum am Neumarkt zusammen mit den dort unterirdisch kreuzenden Linien den zentralen innerstädtischen Umsteigepunkt des ÖPNV darstellen. Im Bereich zwischen Deutzer Brücke und Neumarkt kommt es derzeit zu Überlastungen der Stadtbahn, so dass schon seit längerer Zeit über einen Stadtbahntunnel im Bereich oder Teilbereichen der Ost-West-Achse nachgedacht wird. Des Weiteren ist die Ost-West-Achse ein wesentlicher Bestandteil der innerstädtischen Erschließung. Eine zukunftstaugliche Gestaltung dieser Räume wird im Kontext einer integrierten Planung ausgelotet und gesichert.