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Insellagen räumlich enger zusammenführen
Während die linke Rheinseite ein überwiegend kompaktes Gefüge aus mittelalterlichen Strukturen, gründerzeitlichen Mustern und städtebaulichen Elementen der Nachkriegszeit aufweist, bildet sich auf der rechten Rheinseite eine Gemengelage aus Quartieren unterschiedlichster städtebaulicher Struktur, Größe und Nutzung ab.
Ziel ist hier, die städtebauliche Arrondierung der einzelnen Quartiere, ihre Vernetzung und die Auflösung ungestalteter Übergangsbereiche (Grauzonen). Zum Rheinraum soll sich die rechte Rheinseite mittel- bis langfristig als die rechte Innenstadthälfte Kölns mit einer klaren Stadtkante entlang einem weiten, von parkartigem Grün dominierten Uferraum entwickeln. Der Uferpark, der sich im Falle einer Umstrukturierung der Hafenareale nach Norden und Süden erweitern würde, sollte durchsetzt sein von einer hochattraktiven Solitärbebauung, die weite Blickbezüge in den Rheinraum eröffnet.
Die Messe entwickelt sich zurzeit vom klassischen Messegelände zu einem lebendigen Messequartier. Damit rückt die Messenutzung deutlicher an den Bahnhof Köln/Messe Deutz heran; auch entlang der Deutz- Mülheimer Straße entwickeln sich urbane Adressen. Damit bildet das Messequartier den südlichen Auftakt eines urbanen Entwicklungsbands in Richtung Mülheim. Der Masterplan empfiehlt, auch den Bahnhof Köln / Messe Deutz stadträumlich enger als bisher mit der Kernstadt Deutz zu vernetzen. Hierzu wird die Arrondierung der offenen Bebauung südlich des Offenbach Platzes vorgeschlagen.
Zum Stadtraum Rhein bildet der Auenweg mit dem Strang der ICE Trasse gegenwärtig eine für innerstädtische Maßstäbe vernachlässigte Zone. Hier werden punktuelle Bebauungen bzw. gestalterische Vorschläge geprüft.